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 <title>Aktuelles</title>
 <link>http://de.russia.edu.ru/news/</link>
 <description>Aktuelles der Russische Bildung</description>
<item>
  <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 17:24:02 +0300</pubDate>
  <title>Lesung in der Hugenottenkirche</title>
  <category domain="http://de.russia.edu.ru/news/">Aktuelles</category>  
<link>http://de.russia.edu.ru/news/11859/</link>
  <description>„Ein Leben an der Seite Tolstojs&quot;. Die Lesung mit den Autorinnen Ursula Keller und Natalja Sharandak ist eine weitere Veranstaltung des Kulturkreises Usinger Land zum Themenschwerpunkt Russland. Sie findet am Sonntag, 12.</description>
  <fulltext>„Ein Leben an der Seite Tolstojs&quot;. Die Lesung mit den Autorinnen Ursula Keller und Natalja Sharandak ist eine weitere Veranstaltung des Kulturkreises Usinger Land zum Themenschwerpunkt Russland. Sie findet am Sonntag, 12. Februar, um 17 Uhr, in der Hugenottenkirche statt. Der große russische Autor Lew Tolstoj und seine Frau Sofja führten während ihrer Ehe einen ausgedehnten Briefwechsel. Diese Briefe geben Einblicke in das Alltags- und Familienleben der Tolstojs und in die Entstehung von Tolstojs großen Werken. Vor allem aber sind sie Dokument einer großen und zugleich schwierigen Liebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karten gibt es für 10 Euro, Studenten zahlen 8 Euro, Schüler haben freien Eintritt. Da die Anzahl der Sitzplätze limitiert ist, bittet der Veranstalter vom Vorverkauf regen Gebrauch zu machen oder sich unter der Telefonnummer 06081/14239 bei Buchhandlung Wagner eine Karte für die Abendkasse reservieren zu lassen. Vorverkaufsstellen in Usingen: Buchhandlung Wagner, Kreuzgasse 16; Büroorganisation Feil, Obergasse 2; Firma Comptel, Untergasse 6; Lotto-Presse-Tabak, Wirthstraße. Vorverkauf in Neu-Anspach: Buchhandlung Weddigen, Kirchgasse 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursula Keller, geboren 1964 in Lübeck, studierte Slawistik und Germanistik in Berlin. Zahlreiche Forschungsaufenthalte führten sie nach Russland. Bis 2002 war Keller wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FU Berlin. Natalja Sharandak, geboren in Kiew, studierte Kunstgeschichte an der Akademie der Künste in Leningrad und war wissenschaftliche Mitarbeiterin in der St. Petersburger Eremitage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.usinger-anzeiger.de</fulltext>
 </item>
<item>
  <pubDate>Mon, 30 Jan 2012 16:58:49 +0300</pubDate>
  <title>Weltberühmtes Pflaster: Der Rote Platz</title>
  <category domain="http://de.russia.edu.ru/news/">Aktuelles</category>  
<link>http://de.russia.edu.ru/news/11865/</link>
  <description>Der Rote Platz ist für Russen ein mythischer Ort. Viele tausend Kilometer kommen sie mit dem Zug nach Moskau, vor allem, um einmal über das berühmte, buckelige Kopfsteinpflaster des Paradeplatzes geschlendert zu sein.</description>
  <fulltext>Schauen Sie mal hin, wenn sie dasselbe tun: Die Augen und Münder dieser russischen Durchschnitts-Familien sind noch größer, als die der Touristen aus Deutschland und Amerika. Der Rote Platz ist wie kein anderer Ort Symbol für die Geschichte Russlands. Und wenn auch nur in den Köpfen der Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem die Sowjetmacht lud den Platz mit Geschichtssymbolik förmlich auf. Rauchen war hier zu Sowjetzeiten verboten. Vor Lenins Marmor-Sarkophag sollten die Ritzen des Pflasters nicht mit unästhetischen Kippen aufgefüllt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rauchen verboten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Rauchen vielleicht immer noch verboten. Das weiß keiner mehr so genau. Ist aber auch nicht wichtig, denn mit den Hunderte Meter langen Schlangen vor der einst wichtigsten Staatsleiche der UdSSR verschwand auch die symbolische Daueraufladung des Platzes mit Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute lässt man sich vor der Kulisse des Historischen Museums am Eingangstor zum Platz vom Profi-Fotographen zwischen zwei lächelnden Doubles ablichten. Links Iwan der Schreckliche, rechts Lenin, der unsterbliche Revolutionär. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Platz neben der Basilius-Kathedrale wird, seit hier der deutsche Abenteurer Mathias Rust 1987 mit seinem Sportflugzeug landete und die Sowjetunion ins Wanken brachte, im Volksmund &quot;Scheremetjewo 3&quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor- und Frühgeschichte des Roten Platzes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende des 15. Jahrhunderts standen hier bis an die Kremlmauer Häuser. Den Platz, der dann entstand, nannten die Moskauer zuerst &quot;torg&quot; (=Handel). Erst im 17. Jahrhundert kam der Name Krasnaja Ploschtschad auf. Krasnaja bedeutete damals noch sowohl rot als auch schön. Erst im 20. Jahrhundert wurde allmählich aus dem &quot;Schönen Platz&quot; der &quot;Rote Platz&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da, wo jetzt Lenins Mausoleum steht, gab es bis 1812 noch einen 30 Meter breiten Festungsgraben entlang der Kremlmauer. Als die Franzosen abgezogen waren und die Stadt teilweise ganz neu aufgebaut werden musste, schüttete man den Graben zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wurde Pugatschow geköpft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rote war schon immer ein politischer Platz. Hier verlasen Herolde die Zarenerlasse. Hier wurden so berühmte Staatsfeinde wie der Bauernführer Stenka Rasin, 2.000 Strelizen und der Kosaken-Rebell Pugatschow gevierteilt, geköpft oder sonst wie hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Strelizen soll Peter I. sogar selbst das Beil geschwungen haben. Die Hinrichtungen fanden meist genau vor der Rundtribüne statt, manchmal auch auf ihr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst wurden die öffentlichen Hinrichtungen abgeschafft, nach dem August-Putsch 1991 schließlich auch die Militärparaden zum Jahrestag der Revolution, dem 7. November. Ebenfalls mit dem Arbeiter- und Bauernstaat abgeschafft: die Arbeiteraufmärsche am 1. Mai, dem Tag der Arbeit. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Rote war aber auch immer schon Handelsplatz. Zuerst gab es lange Budenreihen, wie heute noch an vielen Metrostationen außerhalb des Zentrums. Ende des 19. Jahrhunderts wurde dann das lange Zeit größte Kaufhaus Russlands gebaut: Das GUM (Staatliches Universal-Geschäft). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Moskau siegreich über Tataren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er war immer ein Platz der Kirchen. Zeitweise hieß er sogar Dreifaltigkeitsplatz, nach einer Kirche, die hier einst stand. Mitte des 16. Jahrhunderts ließ Iwan der Schreckliche im Angedenken an seine Siege gegen die Tataren Moskaus Wahrzeichen errichten: Die Basilius-Kathedrale. Und Fürst Poscharski ließ 1635 hier die Kasaner Kathedrale bauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kleine Kirchlein war der Dank an Gott für die Befreiung Russlands von den polnischen Invasoren. Die hatte der Fürst vorher mit Hilfe des Metzgers Minin-Sochoruk und dessen Volksheer eigenhändig in die Flucht geschlagen. Beide Helden sind im Denkmal verewigt, das nun vor der Basilius-Kathedrale steht. Die Kasaner Kathedrale wurde in den dreißiger Jahren abgerissen, inzwischen wurde sie wiederaufgebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platz der Wissenschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nur wenige wissen: Der Rote war fast 120 Jahre lang auch Platz der Wissenschaften. 1755 nahm hier die erste Moskauer Universität, die zweite im Lande, den Lehrbetrieb auf. Seit 1871 steht an jener Stelle (zwischen Kasaner Kathedrale und Kremlmauer) der dunkelrote Backsteinbau des Historischen Museums. Die Uni wurde damals ein paar Hundert Meter weiter an die Mochowaja Uliza verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wäre der Rote Platz ohne Stalin! Zumindest um eine rote Attraktion ärmer. Er war es, der Lenin gegen dessen letzten Willen, in eine klimatisierte Gruft mit Marmorhülle an die Kremlmauer setzen ließ. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eigentlich wollte Lenin selbst hier gar nicht liegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lenin war im Januar 1924 nach den offiziellen Trauerfeiern zuerst in einem provisorischen Holzmausoleum ausgestellt worden. Der jetzige Bau entstand 1930 und hatte auch eine ganz pragmatische Funktion: Er war Regierungstribüne bei den Militärparaden und Aufmärschen von Arbeitern, Bauern, Komsomolzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links und rechts davon baute man gleich noch ein paar Ehrentribünen für 10.000 Gäste. Und nach und nach wurde aus dem kleinen Garten an der Kremlmauer ein kleiner Promi-Friedhof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Promi-Friedhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stalin, der sich nach seinem plötzlichen Tod 1953 selber neben den Gottvater Lenin ins eigene Mausoleum hatte legen lassen, wurde 1961 von Nachfolger Chruschtschow an die Kremlmauer verlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Persönlichkeiten, denen man hier begegnet, sind: Lenins Frau Nadeschda Krupskaja, die deutsche Clara Zetkin, Kalinin, Breschnew und die sowjetische Antwort auf Elvis Presley, Jurij Gagarin, erster Mensch im Kosmos und bei einem Flugzeugabsturz 1968 heldenhaft verunglückt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gruft und Promi-Friedhof kann man nur zusammen besuchen. Rucksäcke und Kameras müssen zu Hause bleiben, man kann sie auch am Touristen-Eingang in den Kreml abgeben (Alexandergarten). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dauerschlange vor dem Mausoleum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute, wo die Dauer-Schlange vor dem Mausoleum nur noch auf alten Fotos weiterlebt, sind die Lenin-Besuchszeiten stark eingegrenzt. Dann wird der ganze Rote Platz abgesperrt, und man glaubt, die Uhr drehe sich zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Kremlmauer und Historischem Museum wächst an der Absperrung eine Lenin-Schlange! Also schnell alle Hämmer (Lenin liegt unter Glas) und Fotoapparate abgeben und selber einreihen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Leider ist Schlangestehen hier kein originär sowjetisches Erlebnis mehr. Vorder- und Hinterleute sprechen meist irgendeine unbekannte Fremdsprachen, und im Unterschied zur realsozialistischen Schlange weiß man auch, wofür man trotz Regen ansteht. &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.moskau.ru</fulltext>
 </item>
<item>
  <pubDate>Tue, 24 Jan 2012 16:44:39 +0300</pubDate>
  <title>Studieren in Russland</title>
  <category domain="http://de.russia.edu.ru/news/">Aktuelles</category>  
<link>http://de.russia.edu.ru/news/11862/</link>
  <description>Von Karsten Packeiser, Moskau. Sprachkurs in Sibirien oder Doktorarbeit in Moskau? Heute alles kein Problem mehr. Zu Sowjet-Zeiten war ein Studium in Russland für Westeuropäer nur an ganz wenigen Hochschulen möglich.</description>
  <fulltext>Teilnehmer der ersten Austauschprogramme mit sowjetischen Hochschulen können von den Vorbreitungsseminaren berichten, auf denen BND-Beamte warnten: „Aus den letzten Gruppen wurden im Schnitt immer zwei bis drei Teilnehmer verhaftet, weil sie zum Beispiel einen Bahnhof fotografierten.&quot; Für angehende Akademiker in der DDR war ein Studium beim Großen Bruder dagegen nicht ganz so außergewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abenteuerlustigen Studenten und jungen Wissenschaftlern stehen heute auch ehemals fur Ausländer „geschlossene&quot; Stadte wie etwa Nischnij Nowgorod offen. Aber allein in Moskau gibt es schon über einhundert Hochschulen: darunter auch so kuriose wie die Russische Staatliche Eisenbahner-Universität oder die Internationale Ökologisch-Politische Universität. Allerdings steckt hinter mancher russischen „Hochschule&quot; oder „Universität&quot; auch einfach nur ein Titelhandel. Über die Anerkennung von Prüfungsleistungen entscheidet die jeweilige deutsche Heimatuniversität, über im Ausland erworbene Studienabschlüsse generell der zukünftige Arbeitgeber. Bei den Fachrichtungen Medizin, Rechtswissenschaften und Lehramstsudiengängen sowie zur Führung akademischer Titel ist eine Anerkennung durch die jeweils zuständigen Landesbehörden notwendig. rn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Studium in Russland ist kostenlos für denjenigen oder diejenige, die die Aufnahmeprüfungen bestehen. Eine feste Anzahl von Studienplätzen werden dann noch gegen Gebühren vergeben. An begehrten Hochschulen und Fakultäten kommen oft über zehn Bewerber auf einen gebührenfreien Studienplatz. Viele Schulabgänger bereiten sich daher mit Repetitoren auf die Aufnahmeprüfungen vor. Universitätsdozenten mit Insider-Wissen verlangen Gerüchten zufolge zuweilen über 50 Dollar pro Stunde Vorbereitungsunterricht. Russinnen und Russen beginnen ihr Studium schon mit 16 oder 17, weil sie schon nach der elften Klasse die Hochschulreife erlangen. Das ganze Universitätssystem ist deswegen stark verschult und mit dem auf selbständiges Arbeiten ausgelegten westlichen nicht zu vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sowjetunion studierte man meist fünf Jahre bis zu einem Abschluss. In den Neunzigern haben viele russische Hochschulen das zweistufige amerikanische Studiensystem mit Bachelor- und Master-Studiengängen eingeführt. Aber nicht wenige Universitäten haben es inzwischen schon wieder abgeschafft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausländer müssen für ein Studium in Russland Gebühren bezahlen. Die Studiengebühren unterscheiden sich erheblich je nach Universität und Studiengang. Am teuersten ist das Studium der Fächer Wirtschaft, Jura und Medizin. Das Leben in einem russischen Studentenwohnheim ist preisgünstig, die Lebensverhältnisse sind jedoch gewöhnungsbedürftig.Vor allem unter jungen Menschen aus Asien und Afrika ist ein Vollstudium in Russland trotzdem der niedrigen Lebenshaltungskosten wegen immer noch attraktiv.rn&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Für Deutsche gibt es die Möglichkeit einer Förderung durch den DAAD oder Auslands-BAFöG. Ein kostenfreies Studium ist unter Umständen auch durch Partnerschaftsabkommen zwischen der deutschen Heimatuni und Hochschulen in der GUS möglich. So vergibt die Universität Passau jedes Jahr vier Stipendien für ein Studium an der Moskauer Staatsuniversität für Management. Die Studenten besuchen das ganze Jahr über einen Sprachkurs der Moskauer Partneruni und sind kostenlos im Wohnheim untergebracht. &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Dafür bekommen pro Semester 6 Studenten der Managementuni, die den dortigen deutschsprachigen Zusatzstudiengang für BWL besuchen, ein Stipendium für ein Studium in Passau. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.moskau.ru</fulltext>
 </item>
<item>
  <pubDate>Tue, 17 Jan 2012 17:39:46 +0300</pubDate>
  <title>Die Russische Akademie der Wissenschaften ernennt Prof. Ferenc Krausz zum Ausw&amp;#228;rtigen Mitglied</title>
  <category domain="http://de.russia.edu.ru/news/">Aktuelles</category>  
<link>http://de.russia.edu.ru/news/11860/</link>
  <description>Die Russische Akademie der Wissenschaften ernennt Prof. Ferenc Krausz zum Ausw&amp;#228;rtigen Mitglied</description>
  <fulltext>Wegen seiner bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Attosekundenphysik hat die Russische Akademie der Wissenschaften (Moskau) Prof. Ferenc Krausz, Direktor am Max-Planck-Institut f&amp;#252;r Quantenoptik in Garching (MPQ) und Lehrstuhlinhaber f&amp;#252;r Experimentalphysik an der Ludwig-Maximilians-Universit&amp;#228;t M&amp;#252;nchen (LMU), zum Ausw&amp;#228;rtigen Mitglied ernannt. Die 1724 unter Zar Peter dem Gro&amp;#223;en urspr&amp;#252;nglich in St. Petersburg gegr&amp;#252;ndete Akademie ist heute die wichtigste Forschungseinrichtung der Russischen F&amp;#246;deration.&lt;br /&gt;
Sie verleiht diese Auszeichnung seit ihrem Gr&amp;#252;ndungsjahr an besonders herausragende Wissenschaftler, in j&amp;#252;ngster Zeit zum Beispiel an Professor Wolfgang Ketterle (Massachusetts Institute of Technology, Boston, USA) und Professor Ahmed Zewail (California Institute of Technology, Santa Barbara, USA). „Ich f&amp;#252;hle mich sehr geehrt durch diese hohe Auszeichnung&quot;, bedankt sich Prof. Krausz. „Ich betrachte sie auch als Auftrag, meine Bem&amp;#252;hungen um die Belebung der wissenschaftlichen Kooperationen zwischen unseren L&amp;#228;ndern weiter zu intensivieren.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren 1962 in M&amp;#243;r (Ungarn), studierte Ferenc Krausz Elektrotechnik an der Technischen Universit&amp;#228;t Budapest und Theoretische Physik an der E&amp;#246;tv&amp;#246;s-Lor&amp;#225;nd Universit&amp;#228;t in Budapest. 1991 promovierte er in Quantenelektronik an der Technischen Universit&amp;#228;t Wien, wo er nur zwei Jahre sp&amp;#228;ter auch habilitierte. Von 1999 an war er Professor an der Technischen Universit&amp;#228;t Wien, im Jahr 2000 wurde er Direktor am Zentrum f&amp;#252;r „Advanced Light Sources&quot;. 2003 folgte Prof. Krausz dem Ruf als Direktor am Max-Planck-Institut f&amp;#252;r Quantenoptik, seit 2004 hat er einen Lehrstuhl f&amp;#252;r Experimentalphysik an der Ludwig-Maximilians-Universit&amp;#228;t M&amp;#252;nchen (LMU). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Ferenc Krausz gilt als Begr&amp;#252;nder des Fachgebiets „Attosekundenphysik&quot;. 2001 erzeugte er erstmals Lichtpulse im Attosekundenbereich (1 Attosekunde = 10 hoch -18 Sekunden), deren spektroskopische Anwendung f&amp;#252;r die Beobachtung von Elektronenbewegungen in Atomen die Wissenschaftsmagazine Nature und Science als eine der 10 wichtigsten naturwissenschaftlichen Errungenschaften des Jahres 2002 zelebrierten. 2003 entwickelte Prof. Krausz mit Hilfe von neuartigen Spiegeln einen Laser, der erstmals aus wenigen Wellenz&amp;#252;gen bestehende Lichtpulse mit nahezu perfekt kontrollierter Wellenform erzeugte. Die hochintensiven Felder solcher Femtosekunden-Pulse (1 Femtosekunde = 10 hoch -15 Sekunden) &amp;#252;ben auf elektrisch geladene Elementarteilchen (Elektronen oder Protonen) Kr&amp;#228;fte aus, die den inneratomaren Kr&amp;#228;ften entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerpunkt der Attosekundenphysik ist die Entwicklung neuer Lasertechniken, um die Bewegung von Elektronen in Atomen, Molek&amp;#252;len und Festk&amp;#246;rpern mit subatomarer Aufl&amp;#246;sung in Echtzeit zu verfolgen. So werden quantenmechanische Prozesse einer direkten Beobachtung zug&amp;#228;nglich, was bereits zu Aufsehen erregenden Erkenntnissen in der Atom- und Festk&amp;#246;rperphysik gef&amp;#252;hrt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Ziel, die Attosekundenphysik auf f&amp;#252;r praktischen Anwendungen zu nutzen, dient der 2005 gegr&amp;#252;ndete Exzellenzcluster Munich-Centre for Advanced Photonics (MAP), dessen Initiator und Sprecher Prof. Krausz ist. In dem drei Universit&amp;#228;ten und vier Max-Planck-Institute umfassenden Forschungsverbund, an dem sich auch die Firma Siemens beteiligt, werden neue koh&amp;#228;rente Lichtquellen und lichtgetriebene Teilchenquellen entwickelt, deren besondere Eigenschaften der medizinischen Diagnose und Therapie n&amp;#252;tzen werden. Medizinischen Fragestellungen wird sich auch das ebenfalls von Prof. Krausz angesto&amp;#223;ene Folgeprojekt Centre for Advanced Laser Applications (CALA) widmen, das in den kommenden Jahren auf dem Forschungscampus Garching errichtet werden soll. Die hier entwickelten Kurzpuls-Laser werden die Basis von neuen R&amp;#246;ntgenquellen bilden, die eine besonders fr&amp;#252;he Erkennung von Tumoren erm&amp;#246;glichen. Ferner sollen bei CALA kompakte kliniktaugliche Quellen f&amp;#252;r Protonen- und Kohlenstoff-Ionenstrahlen gebaut werden, die sich aufgrund ihrer spezifischen Dosis-Wirkungskurven besonders gut f&amp;#252;r die Therapie tiefer gelegener Krebsgeschw&amp;#252;re eignen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Krausz hat bereits zahlreiche wissenschaftliche Auszeichnungen erhalten, so im Jahr 2005 den Gottfried Wilhelm Leibniz Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Im Jahr 2006 bekam er den Quantum Electronics Award der IEEE Laser und Electro-Optics Society sowie die „Progress Medal&quot; der britischen Royal Photographic Society. Im Jahr 2011 wurde ihm das „Verdienstkreuz am Bande&quot; der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Prof. Krausz ist ferner Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Vereinigungen und Akademien, etwa der &amp;#214;sterreichischen und der Ungarischen Akademie der Wissenschaften oder der Europ&amp;#228;ischen Akademie der Wissenschaften und K&amp;#252;nste in Salzburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.idw-online.d</fulltext>
 </item>
<item>
  <pubDate>Thu, 12 Jan 2012 16:55:49 +0300</pubDate>
  <title>Wissenschaftsminister skizziert</title>
  <category domain="http://de.russia.edu.ru/news/">Aktuelles</category>  
<link>http://de.russia.edu.ru/news/11857/</link>
  <description>Wissenschaftsminister skizziert im Wissenschaftsausschuss Eckpunkte des Hochschulplans - zus&amp;#228;tzliche Mittel f&amp;#252;r Hochschulen - Abkommen mit Russland unterzeichnet</description>
  <fulltext>Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz T&amp;#246;chterle hat im heutigen Wissenschaftsausschuss die vorliegenden Eckpunkte des Hochschulplans sowie die den Hochschulen zus&amp;#228;tzlich bereit gestellten Budgetmittel skizziert. Weiters ging der Minister auf das mit Russland unterzeichnete Abkommen zur wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit ein, mit dem die bilateralen Forschungskooperationen weiter ausgebaut und vertieft werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Trotz wirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen k&amp;#246;nnen wir den Hochschulen betr&amp;#228;chtlich mehr Mittel zur Verf&amp;#252;gung stellen&quot;, so der Minister. 750 Millionen Euro gibt es an zus&amp;#228;tzlichen Mitteln, die Offensivmittel in H&amp;#246;he von 240 Millionen Euro konnten gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zus&amp;#228;tzlichen Mittel f&amp;#252;r die Hochschulen im &amp;#220;berblick: - Das Globalbudget der Universit&amp;#228;ten wird um 300 Millionen Euro aufgestockt (im Zeitraum 2013 - 2015 sind das j&amp;#228;hrlich 100 Millionen Euro).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;#220;ber den Hochschulplan-Strukturfonds flie&amp;#223;en zur Umsetzung der Ma&amp;#223;nahmen aus dem Hochschulplan 450 Millionen Euro (im Zeitraum 2013 - 2015).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zus&amp;#228;tzlich zu diesen 750 Millionen Euro kommen den Hochschulen die schon in Loipersdorf beschlossenen Offensivmittel in H&amp;#246;he von 240 Millionen Euro (j&amp;#228;hrlich 80 Millionen Euro) zugute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausbau des Fachhochschul-Bereichs soll umgesetzt werden: Ab dem kommenden Wintersemester werden j&amp;#228;hrlich rund 500 neue Studienpl&amp;#228;tze finanziert. Somit stehen im Vollausbau rund 4.000 zus&amp;#228;tzliche Studienpl&amp;#228;tze zur Verf&amp;#252;gung. Daf&amp;#252;r werden allein in den ersten drei Jahren der Ausbaustufen mehr als 40 Millionen Euro aufgewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters werden mit der Umsetzung des &amp;#214;sterreichischen Hochschulplans verbesserte Rahmenbedingungen f&amp;#252;r den Hochschulraum geschaffen. In den vergangenen Monaten wurde gemeinsam mit den Hochschulpartnern intensiv am Hochschulplan gearbeitet, nun findet der Abstimmungsprozess mit dem Koalitionspartner statt. Die Arbeiten am Hochschulplan erfolg(t)en in den vier Teilprojekten Koordinationsma&amp;#223;nahmen, Bauleitplan, Forschungsinfrastruktur/Internationales und kapazit&amp;#228;tsorientierte studierendenbezogene Universit&amp;#228;tsfinanzierung (Studienplatzfinanzierung). Ziel ist es, den &amp;#246;sterreichischen Hochschulraum weiterzuentwickeln, die internationale Wettbewerbsf&amp;#228;higkeit zu erh&amp;#246;hen und h&amp;#246;chste Qualit&amp;#228;t in Lehre und Forschung sicherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschlie&amp;#223;end ging der Minister auf das Abkommen zur wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit zwischen &amp;#214;sterreich und Russland ein, das im Mai 2011 in Moskau im Rahmen eines offiziellen Besuches von Bundespr&amp;#228;sident Heinz Fischer unterzeichnet wurde. Ziel des Abkommens ist die Intensivierung der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit, prim&amp;#228;r durch die Finanzierung von Mobilit&amp;#228;tskosten im Rahmen gemeinsamer Forschungsprojekte. &quot;Von diesem Abkommen und der verst&amp;#228;rkten Kooperation profitieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider L&amp;#228;nder&quot;, ist T&amp;#246;chterle &amp;#252;berzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quelle: OTS / Bundesministerium f&amp;#252;r Wissenschaft und Forschung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.studium.at/</fulltext>
 </item>
<item>
  <pubDate>Thu, 05 Jan 2012 17:05:14 +0300</pubDate>
  <title>Eremitage</title>
  <category domain="http://de.russia.edu.ru/news/">Aktuelles</category>  
<link>http://de.russia.edu.ru/news/11866/</link>
  <description>St. Petersburg. Die Eremitage ist in jeder Beziehung ein Museum der Superlative: Sie besitzt über drei Mio. Werke von der Urzeit bis in unsere Tage - verteilt auf ca. 1.000 Räume in sieben erstklassigen Palästen.</description>
  <fulltext>Allein bei der Aufzählung nur einiger der hier ausgestellten Maler ergreift den Besucher Schwindel: Dürer, da Vinci, Tizian, Rembrandt, C&amp;#233;zanne, Monet, van Gogh, Picasso... Aber nicht nur Gemälde hat die Eremitage zu bieten: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Graphik, antike Statuen und Gemmen, Münzen, skythische Goldgehänge und vieles andere mehr verbirgt sich hinter den barocken und klassizistischen Fassaden an der Newa, die auch ohne ihren kostbaren Inhalt schon Meisterwerke der Baukunst darstellen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Würde der Besucher vor jedem Werk auch nur wenige Sekunden verweilen, bräuchte er an die siebzig Jahre, um sich alles anzusehen. Aber keine Angst: Mit ein bisschen Gefühl fürs Maß und den klaren Blick für die Selektion verwandelt sich das zweitgrößte Museum der Welt von einer unlösbaren Aufgabe in einen Kunstgenuss allererster Güte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina II., ihre &quot;Einsiedelei&quot; und die Mäuse &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon Peter I. hatte Kunst gesammelt, doch erst Katharina II. verlieh dieser privaten Leidenschaft eine höchst professionelle Note. Nach der damals herrschenden französischen Mode schuf sie sich zunächst in ihrer Residenz, dem Winterpalast, eine „Eremitage&quot; (also eine Einsiedelei), wo sie ungestört dem Kunstgenuss frönen und sich im Kreise ausgewählter Gäste von den anstrengenden Staatsgeschäften erholen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierher wurden auch die ersten, 1764 bei dem Berliner Kaufmann Johann Gotzkowsky erstandenen 225 Gemälde gebracht. Diesem Umstand verdankt die Eremitage ihren (heute offiziell jährlich am 8. Dezember begangenen) Geburtstag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens mit der Eröffnung des öffentlichen Kaiserlichen Museums im Februar 1852 war es vorbei mit einem Umstand, den Katharina II. so bedauert hatte: „Nur die Mäuse und ich ergötzen uns an all diesen Herrlichkeiten.&quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Eremitage wächst und gedeiht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang, lang ist das her, und heute ist die Eremitage das am meisten frequentierte Museum nicht nur in Petersburg, sondern in ganz Russland. 2010 fanden mehr 2,5 Millionen Besucher den Weg über die ausladende, gold- und marmorbeladene Jordan-Treppe des Winterpalastes in das weltberühmte Museum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hat die Eremitage den Sprung aus den traditionell von ihr belegten Gebäuden des Winterpalastes, der Kleinen, der Großen und der Neuen Eremitage und des Eremitage-Theaters über den Schlossplatz in den Ostflügel des Generalstabsgebäudes unternommen. Dort wird momentan eifrig restauriert; einige Ausstellungsräume sind aber schon zugänglich. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ein paar Tipps für den Umgang mit der Eremitage&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der an solche Dimensionen nicht gewöhnte Besucher sei gewarnt: Übernehmen Sie sich nicht! Wenn Sie nicht sehr viel Zeit haben und sich lediglich einen Überblick verschaffen wollen, konzentrieren Sie sich auf die Galasäle des Winterpalastes mit ihrer prunkvollen Ausstattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besuchen Sie außerdem die Highlights der Ausstellung wie etwa die Madonnen des Leonardo da Vinci, Rembrandts Gemälde oder die erst vor wenigen Jahren aus dem Dunkel der Geheimmagazine ans Licht geholten Meisterwerke des französischen Impressionismus aus deutschen Privatsammlungen: Nach dem Zweiten Weltkrieg waren sie als „Beutekunst&quot; in die Eremitage gekommen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn Sie ein bestimmtes Ziel haben (etwa den Ägyptischen Saal oder die Griechische Antike), gehen sie schnurstracks darauf zu und achten Sie darauf, sich nicht zu verlaufen. Das kann Ihnen an jeder Ecke passieren - auch erfahrene Eremitage-Gänger kommen nicht umhin, dann und wann auf die stets höfliche und engagierte Hilfe der Museumswärterinnen zurückzugreifen. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Oder machen Sie es andersherum: Nehmen Sie sich einen ganzen Tag Zeit und lassen Sie sich treiben, trinken Sie zwischendurch mal einen Kaffee (in der inzwischen angenehm aufgefrischten Cafeteria im Erdgeschoss) und genießen Sie den atemberaubenden Blick auf die von hier noch breiter erscheinende Newa oder das wunderschöne, geschwungene Panorama des Schlossplatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.petersburg.aktuell.ru/</fulltext>
 </item>
<item>
  <pubDate>Fri, 30 Dec 2011 17:12:31 +0300</pubDate>
  <title>Russisch-deutsches Jahr in Vorbereitung: Medwedew verf&amp;#252;gt Organisationsma&amp;#223;nahmen</title>
  <category domain="http://de.russia.edu.ru/news/">Aktuelles</category>  
<link>http://de.russia.edu.ru/news/11858/</link>
  <description>Der russische Pr&amp;#228;sident Dmitri Medwedew hat den Erlass &amp;#252;ber die Organisation eines russisch-deutschen Jahres 2012/2013 unterzeichnet, berichtet der Pressedienst des Kreml am Freitag. Parallel wird in Deutschland ein deutsch-russisches Jahr stattfinden.</description>
  <fulltext>Der russische Pr&amp;#228;sident Dmitri Medwedew hat den Erlass &amp;#252;ber die Organisation eines russisch-deutschen Jahres 2012/2013 unterzeichnet, berichtet der Pressedienst des Kreml am Freitag. Parallel wird in Deutschland ein deutsch-russisches Jahr stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend dem Dokument sollen die Veranstaltungen im Rahmen des genannten Programms mit Staatsgeldern finanziert werden. Die russische Regierung wird beauftragt, dem Organisationskomitee f&amp;#252;r die Durchf&amp;#252;hrung des Jahres beizustehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Botschafter in Russland, Dr. Ulrich Brandenburg, gab bekannt, dass das Deutschland-Jahr in Russland beziehungsweise das Russland-Jahr in Deutschland im Juni 2012 in Moskau mit einer gemeinsamen Ausstellung unter dem Titel „Zusammen &amp;#252;ber 1000 Jahre&quot; er&amp;#246;ffnet werden soll. Dem Diplomaten zufolge umfasst das Programm des parallelen Jahres Hunderte von Veranstaltungen, die der Wirtschaft, der Wissenschaft und der B&amp;#252;rgergesellschaft gewidmet sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2003 wurde bereits ein Russland-Jahr in Deutschland und 2004 ein Deutschland-Jahr in Russland durchgef&amp;#252;hrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.ria.ru/</fulltext>
 </item>
<item>
  <pubDate>Tue, 20 Dec 2011 16:54:20 +0300</pubDate>
  <title>Basiliuskathedrale - Ruhm und Hohn für den Zaren</title>
  <category domain="http://de.russia.edu.ru/news/">Aktuelles</category>  
<link>http://de.russia.edu.ru/news/11864/</link>
  <description>Eigentlich heißt sie Pokrowski Sobor Wassilija Blaschenowo. Weil das für Deutsche mindestens zwei komplizierte Worte zu viel sind, hat ihr ein kluger Kopf einen einfachen Namen gegeben: Basilius-Kathedrale.</description>
  <fulltext>Orientalisch-fremd für westliche Augen sehen die neun Türme aus, die da aus dem Roten Platz auftauchen. Das Wahrzeichen Moskaus ist heute nur noch Denkmal, Gottesdienste finden hier schon lange nicht mehr statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich besteht die Basilius-Kathedrale aus acht kleineren Kapellen, die in streng geometrischer Regelmäßigkeit um die mittlere Turmkirche herum angeordnet sind. Jede Kapelle hat ihren eigenen Turm, alle zusammen bilden einen gemeinsamen überdachten Komplex. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebaut haben das Meisterwerk 1555 bis 1561 die Baumeister Barma und Postnik für Iwan den Schrecklichen. Anlass war die Eroberung von Kasan im Krieg gegen die Tataren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kirche von blendender Schönheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vollendung soll der schreckliche Iwan angeordnet haben, dass man die beiden Herren Architekten blenden lässt. Doch die leicht makabre Legende beweist nur, wie sehr das Bauwerk die Zeitgenossen beeindruckte. Denn vier Jahre nach des Zaren Ableben, so viel ist durch Quellen verbürgt, fügten die angeblich Geblendeten eine weitere Kapelle an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hieß die ganze Kirche noch Mariä-Schutz-Kathedrale, nach dem Feiertag, an dem Kasan fiel. Doch die neue Kapelle hatte es in sich. Sie war über dem Leichnahm des Gottesnarren Wassilij (Basilius) gebaut worden, der in jenem selben Jahr gestorben war, als Iwan Kasan einnahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottesnarren waren Wandermönche. Im Volk und oft auch bei den Zaren äußerst populär, wurden sie nicht selten sogar als Heilige verehrt. So auch Wassilij. Offen hatte er die Gewaltherrschaft Iwans angeprangert und bekam nun dennoch eine eigene Kapelle in des schrecklichen Zaren Prachtkirche. &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Nach und nach wurde aus der Mariä-Schutz-Kathedrale die Basilius-Kathedrale, dem Zaren zum Hohn. Doch der hätte es vielleicht ausnahmsweise mit Gleichmut genommen. Schließlich war auch er ein Fan seines närrischen Kritikers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.moskau.ru/</fulltext>
 </item>
<item>
  <pubDate>Wed, 14 Dec 2011 16:50:10 +0300</pubDate>
  <title>Goldener Ring Moskaus - Kulturpfad durch Russlands Herz</title>
  <category domain="http://de.russia.edu.ru/news/">Aktuelles</category>  
<link>http://de.russia.edu.ru/news/11863/</link>
  <description>Moskau. Seit über zehn Jahren arbeiten die Stadtväter am „Goldenen Ring Moskaus&quot;. Im Herbst 2008 ist der Wanderpfad entlang des Boulevard-Rings bis zum Viertel Samoskworetschje zu 40 Prozent fertig.</description>
  <fulltext>Die Idee der Route mit besonders attraktiven Sehenswürdigkeiten hatte die Moskauer Stadtregierung noch 1998. Renommierte Historiker und Archäologen wurden angeheuert, die kulturell wertvollsten Objekte des alten Moskau auszuwählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit und Geld stehen außer Frage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahrzehnt später weiß man, dass die Zeit in diesem Fall irrelevant ist: „Es ist sowieso ein ewiges Projekt&quot;, sagt Wassili Pankratow, Verwaltungschef im Moskauer Stadtzentrum - und meint damit, dass die historischen Gebäude und Objekte ständig gewartet und renoviert werden müssen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auch die Geldfrage spiele keine große Rolle: eine konkrete Investitions-Summe wurde nicht genannt. Jedoch seien für 2009 allein für das Projektieren der Wanderrouten 200 Millionen Rubel (etwa 5,7 Millionen Euro) einkalkuliert worden. Für den Ausbau einzelner der über 100 Objekte sei Moskau bereit, nochmals etwa 50 Milliarden Rubel zu investieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Geist des alten Moskau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eigentliche Sinn dieser Wanderpfade sei es, dem Besucher dabei zu helfen, „den Geist des alten Moskau besser verinnerlichen zu können&quot;, sagt Pankratow. Damit nebst Geist auch der Körper was davon hat, wollen die Stadtväter die Gastronomie mit aufpolieren. So müssen alle angrenzenden Restaurants ihre Speisekarten übersetzen und Kellner mit Fremdsprachenkenntnissen anstellen. An den „kultigsten&quot; Sehenswürdigkeiten entlang des Pfads sind Ruhepavillons geplant - wie zum Beispiel an der Fontäne der Künste, einem beliebten Treffpunkt bei Moskauer Jugendlichen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Außer jugendlich-kultigen Locations führt die Route zu alten Kirchen und Klöstern. Später wird sie auch die wichtigste Kathedrale der russisch-orthodoxen Kirche - die Christ-Erlöser-Kathedrale - umranken. Zuvor müssten jedoch das Kathedralen-Ensemble und die angrenzende Pretschistenka-Straße noch auf Vordermann gebracht werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Werbung und Autos müssen gehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass eine Stadt nicht von Sehenswürdigkeiten allein, sondern auch von der Infrastruktur lebt, haben letztlich auch die hiesigen Stadtväter begriffen: „Im Zentrum wird nichts mehr gebaut, was das Stadtbild zerstören könnte&quot;, verspricht Pankratow. Vorbei die Zeit der geschmacklosen Konsumpaläste also.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auch wird die Außenwerbung - wegen ihren Hektar-Dimensionen fast schon berüchtigt - mit der Zeit verschwinden: die Verträge für hauswandgroße Billboards werden zukünftig einfach nicht mehr verlängert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als reine Fußgängerzonen sind die Kulturpfade jedoch nicht geplant. Anliegende Restaurants und Boutiquen brauchen ja eine Zufahrt. So wie auch die staatlichen Institutionen im Zentrum, deren Mitarbeiter ohne Limousine und Martinshorn ihrer Existenz beraubt wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sexy wie Paris&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sich vorerst nicht ändern wird, sind die Bedingungen im Hotelgewerbe: Preiswerte Hotels in der City seien wirtschaftlich nicht tragbar. Selbst die Vier- und Fünfsterne-Etablissements brauchen zwischen 15 und 17 Jahren bis zum Break-Even. Das Nächtigen mit dem Blick auf den Kreml wird also weiterhin ein Privileg bleiben.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Nichtsdestoweniger wird Moskau in Zukunft wohl ein etwas angenehmerer Flecken: „Wir wollen eine tourismusattraktive Stadt schaffen. Eine Stadt, die Paris und anderen Hauptstädten in nichts nachsteht&quot;, resümiert Pankratow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(ali/.rufo)</fulltext>
 </item>
<item>
  <pubDate>Wed, 07 Dec 2011 16:35:55 +0300</pubDate>
  <title>Deutsch-Russisches Haus: Vielfalt unter einem Dach</title>
  <category domain="http://de.russia.edu.ru/news/">Aktuelles</category>  
<link>http://de.russia.edu.ru/news/11861/</link>
  <description>Moskau. Das Deutsch-Russische Haus ist in Moskau eine der wichtigsten Anlaufstellen für Deutsche und Freunde der deutschen Kultur. Unter einem Dach befinden sich insgesamt sechs deutsch-russische Vereine und Organisationen.</description>
  <fulltext>Moskau. Das Deutsch-Russische Haus ist in Moskau eine der wichtigsten Anlaufstellen für Deutsche und Freunde der deutschen Kultur. Unter einem Dach befinden sich insgesamt sechs deutsch-russische Vereine und Organisationen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Alle „Bewohner&quot; des gelben Hauses in der Malaja Pirogowskaja-Straße im Süden Moskaus haben sich denselben Zielen verschrieben: Sie unterstützen die Interessen der deutschen Minderheit in Russland und sie wollen die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschen und Russen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Konzerten, Malerei- und Fotoausstellungen, Diskussionsveranstaltungen, Jugend- und Seniorentreffen stehen Kultur, Traditionen, Geschichte und Gegenwart der Russlanddeutschen im Vordergrund.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gegründet wurde das Deutsch-Russische Haus im September 1997. Es erhält Fördermittel über das Bundesministerium des Innern. Verantwortlich für das Programm des Deutsch-Russischen Hauses ist die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://www.moskau.ru</fulltext>
 </item></channel>
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