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Internationale Sommerschule für Studierende aus Deutschland

"Smolensk - das Erbe der Region im historisch-kulturellen Raum Russlands und Europas"
24.08.2015 - 06.09.2015

1. Zielgruppen

Die Sommerschule, die von der Staatlichen Universität Smolensk organisiert wird, richtet sich vor allem an diejenigen, die sich mit Geisteswissenschaften (Geschichte, Philologie, Soziologie, Politologie, internationale Beziehungen, Geschichte der Kultur etc.) beschäftigen. Dabei zielt die Sommerschule auf interkulturelle, sprachliche Integration aufgrund der gemeinsamen Reflexion über die historischen und kulturellen Ereignisse und über die Besonderheiten der Wahrnehmung der nationalen und regionalen Konzepte und Traditionen.

2. Konzept "Erbe"

"Erbe" tritt als systemrelevantes Konzept der Sommerschule auf und ist gleichzeitig ein soziokulturelles Phänomen und Orientierung für das entwickelte Bildungsmodell. Im Fokus der Wahrnehmung, Analyse und Erforschung steht der Komplex von historischen Ereignissen, materiellen Zeugnissen der Epochen, Landschaften, verschiedenen kulturellen Institutionen, die die Erinnerung an die Vergangenheit aufrechterhalten, die gleichzeitig die kulturellen Deutungsmuster des Landes und der Region konstruieren und die interkulturelle Interaktion bestimmen.

3. Warum ausgerechnet Smolensk?

Smolensk gilt als eines der Zentren der russischen Staatlichkeit. Smolensk wurde zum ersten Mal 863 in der Chronik erwähnt, 2013 fanden in Smolensk große Feierlichkeiten anlässlich des 1150-jährigen Bestehens statt. Das Jubiläum trug wesentlich zur Stadterneuerung bei, auch im Sinne der kulturellen Bedeutung und der Attraktivität für den historisch-kulturellen sowie den Bildungstourismus. Im 9. Jahrhundert war Smolensk ein wichtiger Knotenpunkt auf dem Handelsweg "von den Warägern zu den Griechen" und entwicklete sich so zum großen politischen, kulturellen und Handelszentrum. Jahrhundertelang verband sich die Geschichte unserer Region mit der Militärgeschichte des Russischen Staates. Smolensk galt als westlicher Vorposten Russlands, es befand sich über hundert Jahre unter der Herrschaft des Großfürstentums Litauen; die Stadt lag immer im Bereich der geopolitischen Interessen der Polnischen Krone. Das mittelalterliche Smolensk übernahm vieles von der Kultur des Westens, dabei verband es sie hervorragend mit den nationalen, kulturellen, religiösen und ethnischen Traditionen. Smolensk hat es verdient, als eines der ersten Weltzentren des Multikulturalismus bezeichnet zu werden! Schwere Verluste hatte Smolensk wegen des Einmarsches der napoleonischen Truppen 1812 erlitten. Viele bedeutende Schlachten jener Zeit sind mit der Geschichte Smolensks verbunden. Genauso tragisch waren für die Region die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges. Zehntausende Smolensker fanden ihren Tod an den Fronten, auch während der Okkupationszeit. Ein tragisches Kapitel ist auch die Erschießung der polnischen Offiziere in Katyn bei Smolensk im Jahre 1940. All diese tragischen Ereignisse machten die Region Smolensk zum Ort des tragischen Gedächtnisses und gleichzeitig zum Ort der Versöhnung.

4. Aktivitäten auf internationaler Ebene: Unsere Erfahrungen

Die Staatliche Universität Smolensk erfüllt die Mission des systemrelevanten universitären Zentrums, das über fundiertes wissenschaftliches und pädagogisches Potenzial verfügt. Die Universität ist bekannt für renommierte wissenschaftliche Schulen in solchen Bereichen wie Geschichte, Philologie, Soziologie. An der Universität werden jedes Jahr große wissenschaftliche Projekte durchgeführt. 2010-2012 war unsere Universität Teilnehmer des europäischen Projekts Tempus IV "Vernetzte und gestufte Aus- und Weiterbildung in Bildungsmanagement". Seit 2009 nimmt die Universität am landesweiten wissenschaftlichen und Bildungsprojekt "Geschichte des Stalinismus" teil. Es wurde auch ein groß angelegtes wissenschaftliches Projekt für angehende Wissenschaftler "Macht - Gesellschaft - Persönlichkeiten in der Geschichte Russlands" realisiert. Vor einigen Jahren wurde ein Forschungs- und Bildungszentrum "Geschichte des sowjetischen und postsowjetischen Russlands" gegründet, in dessen Arbeit bekannte russische Historiker von der russischen Akademie für Wissenschaften sowie föderale Universitäten mitinvolviert sind. 2013 - 2014 organisierte unsere Universität die Sommerschulen für polnische Studenten, Fortbildungsseminare für polnische Doktoranden und Master-Studenten. Bei allen diesen Veranstaltungen ging es um die Rolle des Russischen in der interkulturellen Kommunikation. 2014 war unsere Universität Veranstalter der Olympiade in Geschichte und Literatur - "russisch-weißrussische Union: historische und mentale Gemeinsamkeit", zu der mehr als 150 ausländische Gäste eingeladen wurden.

5. Go-East Sommerschule 2014

Die Sommerschule stieß auf großes Interesse seitens der Teilnehmer und hat ihnen viele neue Anregungen für weitere Forschungen zum Russland-Bild gegeben. Die Rückmeldungen sind sehr positiv ausgefallen. Die Teilnemer bedanken sich für den herzlichen Empfang und sind der Meinung, die Sommerschule in Smolensk hätte sie "historisch, sozial, kulturell und sprachlich sehr bereichert" und "sie kämen mit einem sehr guten und positiven Eindruck von Smolensk nach Hause". Eine Studentin hat das so formuliert: "dass in der Organisationsarbeit viel Liebe steckt, hat man definitiv gemerkt". Die Verbreitung der Informationen über den Verlauf der Sommerschule und deren Ergebnisse erfolgte u. a. über das regionale Fernsehen und andere Vermittlungsebenen des massenmedialen Diskurses.

6. Inhalte der Sommerschule 2015

a) Aufbau des Moduls

Das Modul hat einen interdisziplinären Charakter. Es besteht aus drei Komponenten - Geschichte, Sprache und Kulturologie. Die Teilnehmer werden auch in Russisch unterrichtet werden. Das Programm besteht aus dem akademischen Unterricht (Vorlesungen und Seminare) und interaktiven Veranstaltungen, Webinaren und Workshops, Bildungsausflügen, Filmvorführungen. Die Teilnehmer werden auch Museen, Archive, Bibliotheken, Theater, architektonische - und Naturschutzgebiete, Bildungseinrichtungen besuchen. Alle diese Maßnahmen sollten dazu beitragen, dass die Teilnehmer der Sommerschule ihre kommunikativen und kulturellen Kompetenzen vertiefen und eine Möglichkeit bekommen, sich mit allen zugänglichen Formen des Erbes von Smolensk buchstäblich auf taktiler Ebene vertraut zu machen.

b) Russisch-Kurs

Der Russischkurs sollte den Teilnehmern helfen, sich den neuen sprachlichen, kommunikativen und diskursiven Verhältnissen anzupassen. Wir haben die Bildungsprogramme sowohl für die Starter als auch für die Fortgeschrittenen entwickelt. Im Russischunterricht werden sich die Teilnehmer mit den verschiedenen Aspekten der russischen Sprache (Phonetik, Lexik, Grammatik, Syntax), Besonderheiten der funktionalen Sprach- und Sprechstile (Wissenschaftssprache, Sprache der Massenmedien, Umgangssprache) vertraut machen. Eines der Hauptziele des Russischkurses besteht auch in der Präsentation der effektiven Lernstrategien, damit die Teilnehmer nach der Absolvierung der Sommerschule ihren persönlichen Lernweg fortsetzen könnten.

c) Projektarbeit

Die Projektarbeit besteht in der Erforschung und Präsentation eines bestimmten Aspektes des russischen Kultur- und Geschichtserbes mithilfe der verfügbaren Informationsressourcen. Die Teilnehmer werden sich mit dieser Aufgabe unter kontrastiven Gesichtspunkten befassen, um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Objektivierung der Grundkonzepte dieses Kommunikationsbereichs aufzuzeigen. Wichtig ist dabei, dass die Teilnehmer selbst entscheiden, wie sie mit der Problematik umgehen. Die Themen und die Verfahrensweisen werden von den Teilnehmern ausgewählt. Als „Inspirationsquellen" dienen Folklore, Literatur, Kunst, Film u . a. m.

d) Kulturprogramm

Das Kulturprogramm der Sommerschule ist auch mannigfaltig und sieht folgende Maßnahmen vor: Besuch der Kulturzentren der Region Smolensk (Gutshof der hervorragenden Vertreter der russischen Kultur W. Tenischew und M. Tenischewa, Kultur- und Ausstellungszentrum namens Tenischewy, Gutshof des russischen Schriftstellers A. Gribojedow), Besichtigung der legendären Festungsmauer, der Mariä-Entschlafens- Kathedrale u. a. m. Berücksichtigt wurden bei der Zusammenstellung des Lehrplans und des Kulturprogramms folgende wichtige Daten des Jahres 2015:

 

- Jahr der deutschen Sprache und der deutschen Literatur in Russland / Jahr der russischen Sprache und der russischen Literatur in Deutschland;

- 70 Jahre nach Kriegsende;

- Alexander Twardowskij (russischer Dichter, Eherenbürger von Smolensk) - 105. Geburtstag;

- Alexander Gribojedow (russischer Dramatiker) - 220. Geburtstag;

- Methodius (Begründer des slawischen Schrifttums) -1200. Geburtstag..

7. Spezielles im Bildung- und Freizeitangebot

Eine der Besonderheiten unserer Schule besteht darin, das hier nicht nur "eingepackte", "fertige" Kenntnisse und Vorstellungen über die Geschichte und Kultur Russlands vermittelt werden, die dank der Reflexion über die Geschichte der einzigartigen Grenzregion des Landes entstehen, (Smolensk verband seit eh und je Europa mit Russland), sondern viel mehr Akzente auf gemeinsame Reflexion über das historische, kulturelle und sprachliche Erbe in Form von verschiedenen Kommunikationskonstellationen (Diskussionsrunden, öffentliche Vorlesungen und Workshops, umfangreiches Kulturprogramm) gesetzt werden.

Im Rahmen der Sommerschule werden die Teilnehmer die russischen Familien besuchen. Dieses Projekt ist für den interkulturellen Austausch besonders wichtig - hier lernt man den russischen Alltag kennen, hier trifft man sich mit den Vertretern verschiedener Generationen, hier kann man alle Existenzformen der russischen Sprache "on-line" ausprobieren.

Da die Go East Sommerschulen in erster Linie als Jugendprojekte eingestuft werden, haben wir ins Konzept interkulturelle Jugendbegegnungen aufgenommen - Besuch des Jugendlagers, Jugendfestival und Tanzunterricht. Unter den Tanztainern sind ausschließlich russische Studenten, die die Jugendlichen aus Deutschland mit den Traditionen der russischen Tanzkunst vertraut machen werden.

8. Intrastruktur

Die Staatliche Universität Smolensk stellt einen modernen Kampus dar. Die Teilnehmer werden im neuen Gebäude des Universitätshotels untergebracht, sie bekommen den Zugang zum Internet, zu ihrer Verfügung stehen der Sportkomplex und die Bibliothek. Die Universität befindet sich im historischen Zentrum der Stadt Smolensk, zentrale Parks, Grünanlagen, Cafes, Geschäften usw. sind fußläufig zu erreichen.

Das geplante umfangreiche Exursionsprogramm, Besuch der Bildungseinrichtungen und Kulturzentren, Begegnungen mit Vertretern der gesellschaftlichen Organisationen, Studenten der staatlichen Universität Smolensk werden die Atmosphäre der allseitigen interkulturellen Kommunikation schaffen.

9. Betreuung

Die Teilnehmer werden vom ersten Tag an von den russischen Studenten betreut werden. Diese Studenten beherrschen die Fremdsprachen und sind dank der Teilnahme an internationalen Bildungs- und Kulturprogrammen sehr gut mit dem Thema „Interkulturalität" vertraut. Dadurch wird die Kommunikation barrierefrei und der Aufenthalt unserer Gäste komfortabel.

Quelle: int.smolgu.ru

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