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Russische Kultursaison in der Schweiz mit spektakulärer Ballettgala eröffnet

Die Eröffnung fand in Form eines Galakonzerts zu Ehren von Waslaw Nijinsky statt. Nijinsky lebte von 1889 bis 1950 und gilt als größter Balletttänzer seiner Zeit. Er war bekannt für seine Virtuosität und seine Sprünge, von denen behauptet wurde, ein einziger würde genügen, um die ganze Bühne zu überqueren. Er war Teil des berühmt-berüchtigten „Ballet Russe", das das russische Ballett in der ganzen Welt bekannt machte. Das „Ballet Russe" hat viel dazu beigetragen, dass das Ballett sozusagen zu der Visitenkarte des Landes wurde und weil man seine Visitenkarte ja ungerne verliert, wird das Ballett in Russland bis heute sorgfältig gehegt und gepflegt. Gegen Ende seines Lebens zog sich Nijinsky dann in die Schweiz zurück, wo er auch starb. Damit ist Nijinsky ein weiteres Paradebeispiel für die langjährigen Beziehungen zwischen der Schweiz und Russland, die sich nicht nur auf diplomatischer Ebene abspielen. Am Gala-Abend in der kleinen Studentenstadt Fribourg nahmen zehn Stars des russischen Balletts teil. Sie alle sind Vertreter der drei bekanntesten Theater in Russland: des Bolschoi Theaters in Moskau, des Mariinsky Theaters in Sankt Petersburg und des Boris-Eifman-Theaters ebenfalls in Sankt Petersburg. Ich sprach mit Daria Korotajewa, der Presse-Attachée des Projektes, über den Abend, der große russische Ballettstars in der kleinen Schweiz versammelte.

"Ich weiß nicht ganz genau, wie die ganze Idee für diesen Gala-Abend aufkam, aber ich denke, Ballett ist die Visitenkarte der russischen Kultur und ein Festival mit einer Ballettvorstellung zu beginnen, ist immer erfolgreich. Deswegen ist ein solcher Auftakt für die russische Kultursaison in der Schweiz definitiv eine gute Wahl. Das Theater in Fribourg ist neu. Es ist komfortabel und schön und sehr gut geeignet für so eine Ballettgala. Das Ganze gibt den Schweizer Zuschauern die Möglichkeit in einer kleinen Stadt eine Ansammlung von Stars des russischen Balletts zu sehen, die nicht nur in Russland auftreten, sondern in die Theater ganz Europas regelmäßig eingeladen werden. Es ist also eine Möglichkeit für eine kleine Stadt am kulturellen Leben Europas teilzunehmen."

KORR.: Dass so ein Abend überhaupt zu Stande gekommen ist, ist natürlich nicht selbstverständlich. Die Tänzer haben einen Terminplan, der schon für mehrere Jahre im Voraus aufs Genauste koordiniert ist. Es ist daher sehr schwierig, jemanden aus den Reihen der Solisten zu buchen, und dazu gleich noch zehn aus drei verschiedenen Theatern. Trotz aller Schwierigkeiten ist es den Veranstaltern gelungen und dieser Einsatz wurde vom Publikum entsprechend gewürdigt und belohnt.

"Es war einfach wunderbar. Die Leute sind dagesessen und haben die ganze Zeit nur „Magnifique, magnifique" gesagt. Auf das russische Ballet kann man einfach nicht anders reagieren. Es ist so schön und klar. Darüber hinaus wurde das Programm so gewählt, dass nicht nur Klassik zu sehen war. Oft respektieren die Leute die Klassik, aber sie bewegt nicht ihr Herz. Die Nummern von Nijinsky sind natürlich nicht komplett zeitgenössisch, aber sie besitzen doch einen anderen Rhythmus, einen anderen tänzerischen Charakter. Sie sind nervenaufreibender und dramatischer. Es gab noch eine Nummer des Choreografen Boris Eifman zu sehen und das ist dann schon komplett zeitgenössisches Ballett. Es ist ein sehr spannendes und pulsierendes Stück. Und dementsprechend war auch die Reaktion des Publikums. Wir überlegen uns sogar, noch einmal in die Schweiz zurückzukommen für so einen Auftritt, weil das Schweizer Publikum so anerkennend und dankbar war."

Die Begeisterung war aber nicht nur auf Seiten des Schweizer Publikums zu spüren. Auch für die russischen Tänzer war es eine einmalige und sehr schöne Erfahrung, erzählt Daria Korotajewa weiter.

"Es hat ihnen sehr gefallen. Es war sehr angenehm für sie in der Schweiz aufzutreten und es hat sie sehr gefreut vor so einem tollen Pulikum zu tanzen. Die Leute haben ihnen nach dem Auftritt gedankt und haben ihnen zugejubelt und während des Konzerts haben sie Zugabe geklatsch, so dass die Tänzer noch einmal und noch einmal getanzt haben. Daneben haben sie noch angemerkt, dass das Parkett des Theaters sich sehr gut zum Tanzen eignet und dass der Probesaal wunderschön sei."
Dieser Abend war aber natürlich nur der Anfang eines ganzen Jahres voller kulturellen Veranstaltungen in der Schweiz wie auch in Russland. In der Schweiz wird es unter anderem während dieser Kultursaison eine Ausstellung über den bekannten General Suworow, eine Kunstaustellung russischer Maler und ein Konzert für Schweizer Kinder von russischen Kindern geben. Wir können also gespannt sein auf ein Jahr voller Kultur und hoffen, dass die weiteren Veranstaltungen genauso erfolgreich wie die Eröffnung verlaufen werden.



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