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Smolensk - das Erbe der Region im historisch-kulturellen Raum Russlands und Europas

Sommerschule

24.08.2014 - 07.09.2014

Die Sommerschule, die von der Staatlichen Universität Smolensk organisiert wird, richtet sich vor allem an diejenigen, die sich mit Geisteswissenschaften (Geschichte, Philologie, Soziologie, Politologie, internationale Beziehungen, Geschichte der Kultur etc.) beschäftigen. Das Modul hat einen interdisziplinären Charakter. Dabei zielt die Sommerschule auf interkulturelle, sprachliche Integration aufgrund der gemeinsamen Reflexion über die historischen Ereignisse und über die Besonderheiten der Wahrnehmung der nationalen und regionalen Konzepte und Traditionen.

Inhaltlich besteht das Bildungsmodul der Sommerschule aus drei Komponenten - Geschichte, Sprache und Kulturologie. Die Besonderheit unserer Schule besteht aber darin, das hier nicht nur "eingepackte", "fertige" Kenntnisse und Vorstellungen über die Geschichte und Kultur Russlands vermittelt werden, die dank der Reflexion über die Geschichte der einzigartigen Grenzregion des Landes entstehen, (Smolensk verband seit eh und je Europa mit Russland), sondern viel mehr Akzente auf gemeinsame Reflexion über das historische, kulturelle und sprachliche Erbe in Form von verschiedenen Kommunikationskonstellationen (Diskussionsrunden, Webinare, öffentliche Vorlesungen und Workshops, umfangreiches Kulturprogramm) gesetzt werden.

Warum ausgerechnet Smolensk? Wie kann die Region Smolensk die deutschen Studenten anziehen? Welche besonderen Kompetenzen, Vorstellungen und Eindrücke bekommen Studierende aus Deutschland? Smolensk gilt als eines der Zentren der russischen Staatlichkeit. Smolensk wurde zum ersten Mal 863 in der Chronik erwähnt, 2013 fanden in Smolensk große Feierlichkeiten anlässlich des 1150-jährigen Bestehens statt. Das Jubiläum trug wesentlich zur Stadterneuerung bei, auch im Sinne der kulturellen Bedeutung und der Attraktivität für den historisch-kulturellen sowie den Bildungstourismus. Im 9. Jahrhundert war Smolensk ein wichtiger Knotenpunkt auf dem Handelsweg "von den Warägern zu den Griechen" und entwicklete sich so zum großen politischen, kulturellen und Handelszentrum. Jahrhundertelang verband sich die Geschichte unserer Region mit der Militärgeschichte des Russischen Staates. Smolensk galt als westlicher Vorposten Russlands, es befand sich über hundert Jahre unter der Herrschaft des Großfürstentums Litauen; die Stadt lag immer im Bereich der geopolitischen Interessen der Polnischen Krone. Das mittelalterliche Smolensk übernahm vieles von der Kultur des Westens, dabei verband es sie hervorragend mit den nationalen, kulturellen, religiösen und ethnischen Traditionen. Smolensk hat es verdient, als eines der ersten Weltzentren des Multikulturalismus bezeichnet zu werden! Schwere Verluste hatte Smolensk wegen des Einmarsches der napoleonischen Truppen 1812 erlitten. Viele bedeutende Schlachten jener Zeit sind mit der Geschichte Smolensks verbunden. Genauso tragisch waren für die Region die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges. Zehntausende Smolensker fanden ihren Tod an den Fronten, auch während der Okkupationszeit. Ein tragisches Kapitel ist auch die Erschießung der polnischen Offiziere in Katyn bei Smolensk im Jahre 1940. All diese tragischen Ereignisse machten die Region Smolensk zum Ort des tragischen Gedächtnisses und gleichzeitig zum Ort der Versöhnung. In Katyn versammeln sich die Polen und die Russen zu gemeinsamen Gebeten. In der zweiten Hälfte des XX. Jahrhunderts wurden Hagen und Dresden Partnerstädte für Smolensk.

Die Auseinandersetzung mit diesem reichen historischen und kulturellen Erbe der Region Smolensk aus geschichtlicher, kulturologischer und sprachlicher Perspektive wird die Studierenden der Geistewissenschaften, angehende Juristen sowie Vertreter der schöpferischen Tätigkeiten mental, sprachlich und emotional bereichern.

Welche Erfahrungen hat die Staatliche Universität Smolensk bezüglich der Umsetzung der internationalen Bildungsprogramme? Die Universität wurde am 7.November 1918 gegründet und gehörte zu den ersten 8 Universitäten des sowjetischen Russlands, die damals ins Leben gerufen wurden. Die Staatliche Universität Smolensk gilt als erste systemrelevante Universität der westlichen Region Russlands. Heute erfüllt sie die Mission des systemrelevanten universitären Zentrums, das über fundiertes wissenschaftliches und pädagogisches Potenzial verfügt.

Die Universität ist bekannt für renommierte wissenschaftliche Schulen in solchen Bereichen wie Geschichte, Philologie, Soziologie. An der Universität werden große wissenschaftliche Projekte durchgeführt. 2010-2012 war unsere Universität Teilnehmer des europäischen Projekts Tempus IV "Vernetzte und gestufte Aus- und Weiterbildung in Bildungsmanagement". Seit 2009 nimmt die Universität am landesweiten wissenschaftlichen und Bildungsprojekt "Geschichte des Stalinismus" teil. Das Projekt wird von den führenden Historikern und Archivaren durchgeführt, unterstützt wird es von den Stiftingen und Verlagen, die sich mit der neueren Geschichte Russlands beschäftigen. Die Universität war Veranstalter der internationalen wissenschaftlichen Konferenz "Geschichte des Stalinismus: verfolgte russische Provinzen", 2011 war die Universität Mitveranstalter (in Kooperation mit dem Französisch-russischen Zentrum für Geistes- und Gesellschaftswissenschaften) der internationalen Sommerschule "Stalinismus in den Augen der jungen Wissenschaftler". Es wurde auch ein groß angelegtes wissenschaftliches Projekt für angehende Wissenschaftler "Macht - Gesellschaft - Persönlichkeiten in der Geschichte Russlands" realisiert. Vor einigen Jahren wurde ein Forschungs- und Bildungszentrum "Geschichte des sowjetischen und postsowjetischen Russlands" gegründet, in dessen Arbeit bekannte russische Historiker von der russischen Akademie für Wissenschaften sowie föderale Universitäten mitinvolviert sind. Die gewonnenen Erfahrungen, die gesamte Insfrastruktur, die hochqualifizierten Fachleute - all das wird für die Durchführung der Sommerschule eingesetzt werden. An der Sommerschule nehmen die Fachleute aus Deutschland, Frankreich und Polen teil, dabei geht es um solche Veranstaltungen wie Vorlesungen, Webinare, runde Tische etc. Die Zusagen haben wir schon erhalten.

Die Staatliche Universität Smolensk besitzt langjährige Erfahrungen im Bereich Betreuung der ausländischen Studierenden". An der philologischen Fakultät bringt man den Studenten aus Deutschland, Frankreich, China die Russischkenntnisse bei. Die Universität verfügt über hochqualifizierte Spezialisten im Bereich Deutsch als Fremdsprache", Russisch als Fremdsprache" und organisiert die Sommerschule als bilinguales Projekt. Unsere Universität empfängt oft die Delegationen aus dem Ausland. Seit Jahren bestehen die partnerschaftlichen Beziehungen zwischen der Staatlichen Universität Smolensk und der Fernuniversität in Hagen. Die Mitarbeiter des Studienzentrums wie auch die Vertreter der anderen Abteilungen der Universität besitzen die erforderlichen sprachlichen, interkulturellen, sozialen und kommunikativen Kompetenzen. Die Teilnehmer werden von den russischen Studenten betreut werden. Diese Studenten beherrschen die Fremdsprachen und sind dank der Teilnahme an internationalen Bildungs- und Kulturprogrammen sehr gut mit dem Thema Interkulturalität" vertraut. Dadurch wird die Kommunikation barrierefrei und der Aufenthalt unserer Gäste komfortabel.

Was macht den inhaltlichen Aspekt dieser Sommerschule aus? Inhaltlich wird das Programm aus drei Schwerpunkten bestehen. Das sind Geschichte, Sprache und Kulturologie. Die Teilnehmer werden auch in Russisch unterrichtet werden. Die erste Hälfte des Moduls macht der akademische Unterricht aus - Vorlesungen und Seminare. Die zweite Hälfte besteht aus interaktiven Veranstaltungen, Webinaren und Workshops, Bildungsausflügen, Filmvorführungen. Die Teilnehmer werden auch Museen, Archive, Bibliotheken, Theater, architektonische - und Naturschutzgebiete, Bildungseinrichtungen besuchen. Alle diese Maßnahmen sollten dazu beitragen, dass die Teilnehmer der Sommerschule ihre kommunikativen und kulturellen Kompetenzen vertiefen und eine Möglichkeit bekommen, sich mit allen zugänglichen Formen des Erbes von Smolensk buchstäblich auf taktiler Ebene vertraut zu machen.

" Erbe" tritt als systemrelevantes Konzept der Sommerschule auf und ist gleichzeitig ein soziokulturelles Phänomen und Orientierung für dieses Bildungsmodell. Im Fokus der Wahrnehmung, Analyse und Erforschung steht der Komplex von historischen Ereignissen, materiellen Zeugnissen der Epochen, Landschaften, verschiedenen kulturellen Institutionen, die die Erinnerung an die Vergangenheit aufrechterhalten, die gleichzeitig die kulturellen Deutungsmuster des Landes und der Region konstruieren und die interkulturelle Interaktion bestimmen.

Das Kulturprogramm der Sommerschule ist auch mannigfaltig und sieht folgende Maßnahmen vor: Besuch der Kulturzentren der Region Smolensk (Gutshof der hervorragenden Vertreter der russischen Kultur W. Tenischew und M. Tenischewa, Kultur- und Ausstellungszentrum namens Tenischewy, Gutshof des Begründers der russischen klassischen Musik M. Glinka, Festungsmauer usw.), Besichtigung der Mariä-Entschlafens- Kathedrale u. a. m.

Die Staatliche Universität Smolensk stellt einen modernen Kampus dar. Die Teilnehmer werden im neuen Gebäude des Universitätshotels untergebracht, sie bekommen den Zugang zum Internet, zu ihrer Verfügung stehen der Sportkomplex und die Bibliothek. Die Universität befindet sich im historischen Zentrum der Stadt Smolensk, es ist nur ein Katzensprung bis zu den zentralen Parks, Grünanlagen, Cafes, Geschäften usw.

Das geplante umfangreiche Exursionsprogramm, Besuch der Bildungseinrichtungen und Kulturzentren, Begegnungen mit Vertretern der gesellschaftlichen Organisationen, Studenten der staatlichen Universität Smolensk werden die Atmosphäre der allseitigen interkulturellen Kommunikation schaffen.

Quelle: http://int.smolgu.ru/

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