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Stein-Schüler lernen Chance der Zweisprachigkeit zu nutzen

Für diese Gruppe geht es eher um die Chance, die die Wurzeln im Ausland bieten: die zweite Sprache, die sie in der Regel noch mehr oder weniger gelernt haben. Sie kann der Schlüssel zu einem Erfolg werden - etwa auf dem beruflichen Weg. Diese Chance wurde den sechs 13-Klässlern des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums während einer Studienfahrt nach St. Petersburg bewusst.

Die angehenden Abiturienten nehmen in Werries zusammen mit Schülern des Beisenkamp-Gymnasiums am Russisch-Unterricht mit Fachlehrer Dr. Wolfgang Schriek teil. Zum Teil in Osteuropa geboren oder mit Eltern, die in Staaten der Ex-Sowjetunion aufgewachsen sind, sprechen sie alle russisch. Die einen regelmäßig, die anderen seltener. Neben den vielen Eindrücken, die sie im Venedig des Nordens im Umfeld der Promeniermeile Nevski Prospekt und bei Besuchen in den Prunkschlössern Katharinenpalast und Peterhof oder beim deutschen Generalkonsul gesammelt haben, erfuhren sie den Vorteil ihrer Sprachkenntnisse.

„Die haben sich gewundert, dass wir so gut russisch sprechen", sagt Andreas Detzel über sich als deutscher Besucher, der sich ganz frei und unbefangen in der Stadt bewegen konnte. So gelang es den angehenden Abiturienten leicht, Kontakte zu jungen Russen aufzubauen und etwas über Sichtweisen und Berufschancen in Russland zu erfahren. „Ein Studium oder eine Lehre dort zu machen, hat wenig Sinn", sagt er angesichts einer - dem Vernehmen nach - qualitativ besseren Ausbildung in Deutschland. „Eher als Fachkraft, die die Sprache kann, rübergehen", meint er. Er will den Weg eines Wirtschaftsingenieurs einschlagen. Für immer wolle er zwar nicht nach Russland, dort aber für eine Weile Erfahrungen sammeln.
„Die Menschen dort schätzen die Deutschen", sagt Sergej Klunk. Statt die unheilvolle Vergangenheit und die Gräuel während des Zweiten Weltkrieg vorgehalten zu bekommen, bekam er positive Klischees zu hören, wie Pünktlichkeit und Fleiß. „Es gibt dort viele Berufsperspektiven", meint er. Ob er in Russland seine Zukunft sieht, weiß er noch nicht so recht. „Ich habe schon länger darüber nachgedacht. Ein paar Monate kann ich mir gut vorstellen." Ähnlich sieht es Sergej Harder. Für ihn steht aber schon fest: „Für immer sicherlich nicht."

Ein Praktikum in Russland, das kann sich zumindest Regina Kretz vorstellen. „Ich will die Zweisprachigkeit nutzen", sagt sie. „Die Reise hat es mir bestätigt, das wäre was."

Für ihre Mitschülerin Christine Golder wurde das Russische zu einem wichtigen Einstellungskriterium. Sie beginne eine Ausbildung bei der Sparkasse, sagt sie. Dort habe man bei den Bewerbern vor dem Hintergrund vieler Kunden mit Migrationshintergrund auf die Sprachkenntnisse geachtet.

Die Studienreise brachte den Schülern daher nicht nur gemeinsame Erinnerungen, sondern auch eine wichtige Erkenntnis und den Entschluss, die Chance der Zweisprachigkeit nutzen zu wollen. Bis es so weit ist, unterhalten sie sich jetzt zu Trainingszwecken untereinander vermehrt auf Russisch.


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