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Basiliuskathedrale - Ruhm und Hohn fr den Zaren

Orientalisch-fremd fr westliche Augen sehen die neun Trme aus, die da aus dem Roten Platz auftauchen. Das Wahrzeichen Moskaus ist heute nur noch Denkmal, Gottesdienste finden hier schon lange nicht mehr statt.

Eigentlich besteht die Basilius-Kathedrale aus acht kleineren Kapellen, die in streng geometrischer Regelmigkeit um die mittlere Turmkirche herum angeordnet sind. Jede Kapelle hat ihren eigenen Turm, alle zusammen bilden einen gemeinsamen berdachten Komplex.

Gebaut haben das Meisterwerk 1555 bis 1561 die Baumeister Barma und Postnik fr Iwan den Schrecklichen. Anlass war die Eroberung von Kasan im Krieg gegen die Tataren.

Eine Kirche von blendender Schnheit

Nach der Vollendung soll der schreckliche Iwan angeordnet haben, dass man die beiden Herren Architekten blenden lsst. Doch die leicht makabre Legende beweist nur, wie sehr das Bauwerk die Zeitgenossen beeindruckte. Denn vier Jahre nach des Zaren Ableben, so viel ist durch Quellen verbrgt, fgten die angeblich Geblendeten eine weitere Kapelle an.

Da hie die ganze Kirche noch Mari-Schutz-Kathedrale, nach dem Feiertag, an dem Kasan fiel. Doch die neue Kapelle hatte es in sich. Sie war ber dem Leichnahm des Gottesnarren Wassilij (Basilius) gebaut worden, der in jenem selben Jahr gestorben war, als Iwan Kasan einnahm.

Gottesnarren waren Wandermnche. Im Volk und oft auch bei den Zaren uerst populr, wurden sie nicht selten sogar als Heilige verehrt. So auch Wassilij. Offen hatte er die Gewaltherrschaft Iwans angeprangert und bekam nun dennoch eine eigene Kapelle in des schrecklichen Zaren Prachtkirche.

Nach und nach wurde aus der Mari-Schutz-Kathedrale die Basilius-Kathedrale, dem Zaren zum Hohn. Doch der htte es vielleicht ausnahmsweise mit Gleichmut genommen. Schlielich war auch er ein Fan seines nrrischen Kritikers.



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