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Goldener Ring Moskaus - Kulturpfad durch Russlands Herz

Die Idee der Route mit besonders attraktiven Sehenswrdigkeiten hatte die Moskauer Stadtregierung noch 1998. Renommierte Historiker und Archologen wurden angeheuert, die kulturell wertvollsten Objekte des alten Moskau auszuwhlen.

Zeit und Geld stehen auer Frage

Ein Jahrzehnt spter wei man, dass die Zeit in diesem Fall irrelevant ist: Es ist sowieso ein ewiges Projekt", sagt Wassili Pankratow, Verwaltungschef im Moskauer Stadtzentrum - und meint damit, dass die historischen Gebude und Objekte stndig gewartet und renoviert werden mssen.

Auch die Geldfrage spiele keine groe Rolle: eine konkrete Investitions-Summe wurde nicht genannt. Jedoch seien fr 2009 allein fr das Projektieren der Wanderrouten 200 Millionen Rubel (etwa 5,7 Millionen Euro) einkalkuliert worden. Fr den Ausbau einzelner der ber 100 Objekte sei Moskau bereit, nochmals etwa 50 Milliarden Rubel zu investieren.

Der Geist des alten Moskau

Der eigentliche Sinn dieser Wanderpfade sei es, dem Besucher dabei zu helfen, den Geist des alten Moskau besser verinnerlichen zu knnen", sagt Pankratow. Damit nebst Geist auch der Krper was davon hat, wollen die Stadtvter die Gastronomie mit aufpolieren. So mssen alle angrenzenden Restaurants ihre Speisekarten bersetzen und Kellner mit Fremdsprachenkenntnissen anstellen. An den kultigsten" Sehenswrdigkeiten entlang des Pfads sind Ruhepavillons geplant - wie zum Beispiel an der Fontne der Knste, einem beliebten Treffpunkt bei Moskauer Jugendlichen.

Auer jugendlich-kultigen Locations fhrt die Route zu alten Kirchen und Klstern. Spter wird sie auch die wichtigste Kathedrale der russisch-orthodoxen Kirche - die Christ-Erlser-Kathedrale - umranken. Zuvor mssten jedoch das Kathedralen-Ensemble und die angrenzende Pretschistenka-Strae noch auf Vordermann gebracht werden.

Werbung und Autos mssen gehen

Dass eine Stadt nicht von Sehenswrdigkeiten allein, sondern auch von der Infrastruktur lebt, haben letztlich auch die hiesigen Stadtvter begriffen: Im Zentrum wird nichts mehr gebaut, was das Stadtbild zerstren knnte", verspricht Pankratow. Vorbei die Zeit der geschmacklosen Konsumpalste also.

Auch wird die Auenwerbung - wegen ihren Hektar-Dimensionen fast schon berchtigt - mit der Zeit verschwinden: die Vertrge fr hauswandgroe Billboards werden zuknftig einfach nicht mehr verlngert.

Als reine Fugngerzonen sind die Kulturpfade jedoch nicht geplant. Anliegende Restaurants und Boutiquen brauchen ja eine Zufahrt. So wie auch die staatlichen Institutionen im Zentrum, deren Mitarbeiter ohne Limousine und Martinshorn ihrer Existenz beraubt wren.

So sexy wie Paris

Was sich vorerst nicht ndern wird, sind die Bedingungen im Hotelgewerbe: Preiswerte Hotels in der City seien wirtschaftlich nicht tragbar. Selbst die Vier- und Fnfsterne-Etablissements brauchen zwischen 15 und 17 Jahren bis zum Break-Even. Das Nchtigen mit dem Blick auf den Kreml wird also weiterhin ein Privileg bleiben.

Nichtsdestoweniger wird Moskau in Zukunft wohl ein etwas angenehmerer Flecken: Wir wollen eine tourismusattraktive Stadt schaffen. Eine Stadt, die Paris und anderen Hauptstdten in nichts nachsteht", resmiert Pankratow.

(ali/.rufo)
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