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Mietvertrag und andere rechtliche Fragen

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Traditionell wohnen die ausländischen Studierenden in Wohnheimen der Bildungseinrichtungen, in Familien oder in Mietwohnungen, Zimmer usw.

In Russland gibt es viele Vermietungsangebote für Wohnräume. Man muss aber bei der Suche des Wohnplatzes höchst vorsichtig sein, weil es in den letzten Jahren immer mehr Betrugsfälle im Immobilienbereich gab. Die optimale Entscheidung wäre für ausländische Staatsbürger die Hilfe von der Bildungseinrichtung anzunehmen, aber nicht alle Bildungseinrichtungen bieten leider zur Zeit solche Hilfe.

Also hier gibt es einige Empfehlungen dazu, wie man unangenehme Situationen vermeiden kann.

1. Keine Eile

Vor allem muss man die zweifelhaft billigen Angebote meiden. Ein russisches Sprichwort besagt, dass es kostenlosen Käse nur in den Mäusefallen gibt, dennoch gelangen jedes Jahr viele Betrugsbereite in diese Fallen. Deshalb müssen Sie, bevor Sie den Anruf nach der Telefonnummer aus einer Anzeige machen, sich über die Angebote und Preise eine Übersicht zu verschaffen. Wenigstens dafür, dass sie alle offensichtliche Betrugsangebote ausstreichen könnten.

Die Preise auf dem russischen Immobilienmarkt sind ziemlich hoch, insbesondere in Moskau und St. Petersburg. Sie sollen auch wissen, dass die Miete für Einraumwohnungen laut der Statistikangaben bedeutend höher ist, als die Miete für zwei- und mehrräumige Wohnungen. Also, wenn Sie ihre Finanzaufwendungen für Miete knapp sind, ist es sinnvoll, die Variante mit Wohngemeinschaft (mit ihren Freunden oder Kommilitonen) zu wägen.

2. Schließen Sie unbedingt einen Wohnungsmietvertrag ab

Um sich von den überzähligen Unannehmlichkeiten abzuwenden, unter anderem vom Verlust des Geldes, das Sie als Wohnungsmiete ausgegeben haben, schließen Sie unbedingt einen Wohnungsmietvertrag ab.

Gemäß den russischen Gesetzen, ist eine der Partien im Mietvertrag - der Wohnungseigentümer oder die von ihm bevollmächtigte Person (der Vermieter) - verpflichtet, der anderen Partie (dem Mieter) eine Wohnung (einen Wohnraum) gegen Bezahlung zum Besitz und zur Nutzung überlassen, d.h. für der Bewohnung. Der Mietvertrag wird in schriftlicher Form abgeschlossen.

Bevor Sie den Mietvertrag schließen, sollen Sie mit dem Wohnungseigentümer alle Details Ihrer Bewohnung vereinbaren, alle getroffenen Vereinbarungen sollen im Mietvertrag ausgewiesen werden.

3. Seien Sie aufmerksam, wenn Sie sich an eines Immobilienunternehmen wenden

Wenn Sie eine Rechtshilfe oder Beratung in den Fragen der Wohnungsmietung brauchen, können Sie sich an ein entsprechendes Immobilienunternehmen oder Rechtsunternehmen wenden, die sich mit den Immobiliengeschäften befassen. Hier gibt es aber auch bestimmte Schwierigkeiten. In Russland gibt es heutzutage viele sogenannte schwarze Immobilienmakler" (in Russland wird das englische Wort realtor" genutzt, also schwarze Realtor") oder, einfach gesagt, Schwindler. Sie sollen sehr vorsichtig mit den Internet-Quellen, spezialisierten Immobilienzeitschriften und -zeitungen und auch mit den Anzeigen, die in den Straßen hängen, sein.

Um ein Immobilienunternehmen in eine Wohnungssuche einzubeziehen, sollen Sie mit ihm einen abgesonderten Vertrag schließen, wo die Kosten der Dienstleistungen, die das Immobilienunternehmen während der Suche einer Wohnung oder des Abschließen des Mietvertrags und seine Rechtsbegleitung geleistet hat.

Große Immobilienunternehmen, solche wie -" (MIÈL-Nedwischimost), " (Inkom") oder " (MIAN), nehmen als Dienstleistungsentgelt eine Summe in Höhe von einer monatliche Miete. In diesem Fall wird ein offizieller Vertrag mit dem Wohnungseigentümer abgeschlossen und die Versicherung ausgestellt.

Kleinere Unternehmen sind manchmal bereit, für ein kleineres Gebühr zu arbeiten - für 70% von der Miete. Dennoch sind die Angestellten meistens bereit, das Geld nicht in die Kasse des Unternehmens, sondern in die eigene Tasche zu packen. In diesem Fall können Sie mit ihnen eine Gebühr von 50% der monatlichen Miete vereinbaren. So bekommen Sie aber auch keine Qualitätssicherung.

Die Unternehmen, die einen Vertrag für Informations- und Beratungsdienstleistungen gegen ein im Vergleich zu den anderen ganz niedriges Gebühr abzuschließen anbieten, sollen Sie jedenfalls meiden, da es höchstwahrscheinlich ist, dass Sie dieses Unternehmen am nächsten Tag nicht im Büro finden, wo Sie den Vertrag abgeschlossen haben. Oder es wird nur telefonisch Ihnen die Angebote auflisten, die es sowieso hatte.

4. Lesen Sie aufmerksam die Unterlagen durch, die Sie unterzeichnen

Den Mietvertrag, wie auch jeden anderen Vertrag, sollen Sie sehr ernst nehmen.

Der Mietvertrag, wie auch jedes andere Rechtsdokument, enthält meist viele im rechtlichen Bereich übliche und gefestigte Fachwörter. Wenn Sie die Bedeutungen von einigen Fachwörter, die im Vertrag stehen, nicht verstehen können, fragen Sie vor allem nach einer Erklärung oder derer Ersetzung durch andere Wörter oder Wortkombinationen, die Ihnen bekannt sind.

Wenn Sie die russische Sprache nicht gut genug beherrschen, um den Text des Vertrags richtig zu verstehen, kann der Vertrag in zwei Sprachen verfasst werden - in der russischen Sprache und in ihrer Muttersprache. Dafür soll man sich zusätzlich an ein Übersetzerbüro wenden.

5. Scheuen Sie sich nicht und fragen Sie nach den Dokumenten, die das Eigentumsrecht an die Wohnung bestätigen

Gemäß den allgemeingültigen internationalen Normen darf nur der Wohnungseigentümer oder die von dem Eigentümer berechtigte Person den Wohnungsmietvertrag schließen.

Um das Bestehen der Berechtigung der Person, die kein Wohnungseigentümer ist, zu prüfen, müssen Sie nach den Dokumenten (Auftragsvertrag, Bevollmächtigung) fragen, die das Recht an den Abschluss des Vertrages im Namen des Eigentümers bestätigen.

Als Dokument, das die Rechte des Eigentümers bestätigt, gilt das staatliche Zeugnis über die Registrierung der Rechte(Eintragungsurkunde), das von einer zuständigen staatlichen Behörde ausgestellt wurde. Solches Zeugnis unterliegt einer strengen Registrierung, ist gleich wie Wertpapiere und auf Inhaber geschützt, und hat eine Erfassungsseriennummer und Erfassungsnummer.

Im Zeugnis wird in der angeführten Reihenfolge Folgendes angegeben:

  • Name der Behörde, die die staatliche Registrierung der Rechte vollzogen und das Zeugnis ausgestellt hat;
  • Datum der Ausstellung des Zeugnisses;
  • Ausstellungsangaben der Dokumente, auf Grundlage von denen das Recht registriert wurde;
  • entsprechende Informationen über den Rechtsträger (falls eine natürliche Person Rechtsträger ist, werden Familienname, Name, Geburtsdatum, Personenausweis und seine Ausstellungsangaben, Adresse des ständigen Wohnsitzes oder des Hauptaufenthaltsortes angeführt). Für juristische Personen werden vollständiger Name, individuelle Steuernummer, Datum und Ort der staatlichen Registrierung, Nummer des Dokuments, das die Eintragung der juristischen Person in das Einheitliche staatliche Register der juristischen Personen bestätigt, Adresse (Sitz) des ständig aktiven Exekutivorgans der juristischen Person (falls ein ständig aktives Exekutivorgan der juristischen Person fehlt - eines anderen Organs oder einer anderen Person, die berechtigt sind, ohne Bevollmächtigung im Namen der juristischen Person zu agieren));
  • Art des registrierten Rechts;
  • Beschreibung des Rechtsobjekts, seine Adresse (Sitz) und Katasternummer oder Schlüsselnummer;
  • vorhandene Rechtseinschränkungen (Belastung des Rechts).

Im unteren Teil des Zeugnisses werden das Datum und die Nummer der Registrierung angeführt, die mit den gleichartigen Daten im Einheitlichen staatlichen Register der Rechte übereinstimmen.

Falls das Eigentum ein Gesamteigentum ist, werden im Zeugnis alle Rechtsinhaber angeführt, und das Zeugnis wird in einer Ausfertigung für alle Rechtsinhaber ausgestellt.

Falls das Eigentum ein Gesamthandseigentum ist, werden im Zeugnis alle Rechtsinhaber angeführt, und das Zeugnis wird in einer Ausfertigung für alle Rechtsinhaber ausgestellt.

6. Lesen Sie die Vertragsbestimmungen besonders aufmerksam

Gemäß dem Zivilbuch der Russischen Föderation sind folgende Bedingungen im Wohnungsmietvertrag anzuführen:

  • Beschreibung des Mietvertragsobjekts. Als Objekt des Mietvertrags kann nur ein abgesonderter Wohnraum dienen, der für eine Bewohnung taugt (eine Wohnung, ein Wohnhaus, ein Teil der Wohnung oder des Wohnhauses). Es ist zu wünschen, dass in dem Mietvertrag der Zustand des Wohnraums beschrieben wäre, damit der Wohnraumeigentümer später keine grundlosen Ansprüche an den Zustand des Wohnraums stellen könnte.
  • Beschreibung der Bewohnungsbedingungen, darunter die Liste der Menschen, die in dem Wohnraum mit dem Mieter wohnen werden; gleichzeitige Unterkunft des Wohnraumeigentümers (falls Sie ein Zimmer oder ein Teil des Hauses mieten); Häufigkeit der Besuche des Wohnraumeigentümers (falls Sie eine Wohnung, ein Haus mieten).
  • Höhe der Bezahlung für den Wohnraum, sowie Frist und Art der Bezahlung (es wäre sinnvoll, zusammen mit dem Vertrag die Form des Scheins oder eines anderes Dokuments festzulegen, das als Bestätigung für die Bezahlung des Wohnraums dienen wird).
  • Bedingungen für laufende Erhaltungsarbeiten und vollständige Instandsetzung des Wohnraums.
  • Dauer des Mietvertrags.

Falls der Eigentümer auf dem Abschluss des Bestandsvertrags besteht, wäre es sinnvoll, in solchem Vertrag die Bedigung über die staatliche Registrierung des Bestandsvertrages anzuführen, darunter die Bedingung über die Bezahlung der staatlichen Registrierung des Vertrags.

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